Mit Innovationen auf dem Weg in die Klimaneutralität

SCHOTT ist ei­ner der welt­weit füh­ren­den Spe­zi­al­glas­her­stel­ler und hat sich das am­bi­tio­nier­te Ziel ge­setzt, bis 2030 das ers­te kli­ma­neu­tral pro­du­zie­ren­de Un­ter­neh­men in sei­ner Bran­che zu wer­den. Ein wich­ti­ger Bau­stein ist da­bei die Nut­zung von 100 Pro­zent er­neu­er­ba­rem Strom für en­er­gie­in­ten­si­ve Pro­zes­se wie die Glas­schmel­ze. Spe­zi­al­glä­ser wer­den bei Tem­pe­ra­tu­ren von bis zu 1.700 Grad Cel­si­us ge­schmol­zen. Bis­her wur­den die­se Schmel­z­wan­nen haupt­säch­lich mit fos­si­len En­er­gie­trä­gern be­feu­ert. Dem nö­ti­gen Wan­del stellt sich SCHOTT als Pio­nier. Grü­ner Strom und Was­ser­stoff sind da­bei Schlüs­sel­tech­no­lo­gien. Ge­forscht wird dar­an un­ter an­de­rem in der Ober­pfalz.

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Stefan Rosner, Vice President Global Operations SCHOTT
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Maik Cebulla, Präsident Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar e.V.

„Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit werden auch durch nachhaltige Arbeitgeberattraktivität gesichert.“

Maik Cebulla
Präsident Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar e.V.

Ei­ne kli­ma­neu­tra­le Glas­pro­duk­ti­on vor Ort – mit un­se­ren ho­hen Um­welt- und So­zi­al­stan­dards – schafft ei­nen nach­hal­ti­gen Mehr­wert. Sei es durch die Glas­pro­duk­te, die zu ei­nem nach­hal­ti­ge­ren Res­sour­cen­um­gang bei­tra­gen oder durch at­trak­ti­ve Ar­beits­plät­ze in den Re­gio­nen.

Auf dem Weg zur De­kar­bo­ni­sie­rung muss die Po­li­tik wett­be­werbs­fä­hi­ge Rah­men­be­din­gun­gen für den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess schaf­fen, dem Ar­beits- und Fach­kräf­te­man­gel best­mög­lich ent­ge­gen­wir­ken und gleich­zei­tig klein­tei­li­ge Re­gu­lie­run­gen un­ter­las­sen.

Es bleibt je­doch vor al­lem die Auf­ga­be der Ar­beit­ge­ber – nicht der Po­li­tik – die Ar­beits­be­din­gun­gen in der Glas­bran­che mit ih­rem So­zi­al­part­ner so zu ge­stal­ten, dass sie für die Be­schäf­tig­ten at­trak­tiv sind und so­mit die In­no­va­ti­ons­kraft und Wett­be­werbs­fä­hig­keit für die Un­ter­neh­men er­hal­ten.

  1. Wett­be­werbs­fä­hi­ge Rah­men­be­din­gun­gen für die Trans­for­ma­ti­on zur Kli­ma­neu­tra­li­tät
    Die De­kar­bo­ni­sie­rung der Glas­bran­che wird, eben­so wie die En­er­gie­wen­de ins­ge­samt, nicht oh­ne En­er­gie aus grü­nem Strom und er­neu­er­ba­ren Ga­sen wie Was­ser­stoff ge­lin­gen. Bei­des muss der In­dus­trie be­zahl­bar, zu­ver­läs­sig und plan­bar zu Ver­fü­gung ste­hen.
     
  2. Ta­rif­par­tei­en wer­den nicht durch Ge­set­ze ge­stärkt
    At­trak­ti­ve ta­rif­li­che Re­ge­lun­gen wer­ben für die Mit­glied­schaft in Ge­werk­schaf­ten und Ar­beit­ge­ber­ver­bän­den. Als Ver­hand­lungs­er­geb­nis sind sie ver­brief­ter Aus­druck at­trak­ti­ver und wett­be­werbs­fä­hi­ger Ar­beits­be­din­gun­gen. Greift der Ge­setz­ge­ber in The­men der Ta­rif­par­tei­en ein, wer­den ta­rif­li­che Ver­ein­ba­run­gen un­at­trak­tiv.
     
  3. Mehr Ge­stal­tungs­spiel­raum für die So­zi­al­part­ner
    Die Viel­falt der Glas­bran­che wird am bes­ten von den So­zi­al­part­nern ge­stal­tet. Statt For­de­run­gen ein­zel­ner In­ter­es­sen­grup­pen per Ge­setz um­zu­set­zen, soll­te die Po­li­tik den So­zi­al­part­nern mehr ver­trau­en und ih­nen die nö­ti­gen Spiel­räu­me schaf­fen, um ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen be­darfs­ge­recht zu be­geg­nen.